Die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt... oder... mit 23 Schwanger werden?

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moni09
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User offline. Last seen 19 Stunden 17 Minuten ago. Offline
Beigetreten: 23.02.2011
Gut so!

Liebe flapflap,

ich habe mich auch sehr gefreut, von Dir zu lesen.
Und jetzt ist Dein Kleiner herzlich schon 9 Monate alt – ja, Wahnsinn, wie die Zeit vergeht.
…und was Du/Ihr schon alles geschafft habt an Baby-Anfangsherausforderungen!
Allein, was es bedeutet, 4 Monate lang andauernde Dreimonatskoliken durchzustehen, da kann ich wiederum sehr mitfühlen Schwitz ….
Ehrlich, Du als Mama, bzw. Ihr als Eltern habt bei aller „normalen“ Unsicherheit Euren Job bisher super gut gemeistert!

Die liebe Verwandtschaft allerdings, die dürfte noch etwas dazu lernen zwinkern .
Vielleicht wäre es im Nachhinein betrachtet ganz gut gewesen, wenn Du früher energischer für Dich hättest einstehen können. Jetzt bist Du auf jeden Fall dabei. Und das ist gut so!
Du kannst einfach, wenn sie ihre Hilfe anbieten, deutlich sagen „gerne könnt Ihr mir helfen. Wer kommt zum Fenster putzen? Wer macht mir mal die Wäsche? Dann komme ich währenddessen endlich mal zu einem Spaziergang draußen mit meinem Kind“ oder so ähnlich.
Manchmal braucht es seine Zeit, bis man selber merkt, was einen stört und man sich dagegen zur Wehr setzen kann. Du bist jetzt auf alle Fälle klüger und für die kommenden Situationen mit der Familie besser vorbereitet.

Und sie dürfen/müssen es eben jetzt noch lernen, dass wirklich in erster Linie Du weißt, was gut für Deinen Kleinen ist und das dann auch dementsprechend händelst.
Wegen der Betreuung für nächstes Jahr, wenn Du wieder arbeiten gehen wirst: gäbe es denn noch eine andere Möglichkeit als Deine Schwiegermutter als Betreuungs-Person?
Ich dachte halt, weil Dir dies jetzt schon „Bauchschmerzen“ macht.
Falls es nicht anders geht, würde ich Dir raten, dass Du Dir im Vorfeld einfach ganz genau überlegst, wie Du die Übergabe und die Betreuung an sich möchtest, was Du auf keinen Fall möchtest usw. Und dies dann freundlich, aber bestimmt mit Deiner Schwiegermutter vorab kommunizierst. Du darfst hier die Linien abstecken, das sehe ich wie layla.

Ich wünsche Dir weiter ganz viel Mut und Rückgrat für das einzustehen, was Du für wichtig und richtig findest. Und natürlich ganz, ganz viel Freude an Deinem Sohn! Genieße die gemeinsame Zeit mit ihm, bevor dann nächstes Jahr schon die erste „Abnabelung“ beginnt.
Es gibt sicher jeden Tag was Neues und Schönes Geschenk zu entdecken und zu erleben, oder?!

Alles Liebe und Gute für Dich, liebe flapflap!

Moni

Flapflap
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User offline. Last seen 5 Wochen 4 Tage ago. Offline
Beigetreten: 13.02.2018
Danke für die lieben Worte

Vielen Dank layla und Moni für eure lieben und ehrlichen Worte.
Ja der Schuh drückt, und ich bin froh dass ich hier in diesem Forum von meinen Sorgen berichten kann.
Leider ist es hier wo ich wohne kaum möglich noch Plätze für Baby Schwimmkurse, PEKiP usw. Zu bekommen. Ich bin mit unserem Krümmel mehr oder weniger unvorbereitet ins kalte Wasser geworfen worden.
Der Ganze emotionale Konflikt während der SS und dann noch der Stress mit dem Umzug haben mir wirklich viele Kräfte abverlangt, sodass ich mich zu spät um eine Hebamme gekümmert hab und nach der Entbindung zu spät um Kurse lit Kind . Hatte erst Mitte Februar Zeit dazu und da war es schon zu spät. Bin somit auf diversen Wartelisten.
Was als einzigstes geklappt hat war der Rückbildungsgymnastik Kurs mit Baby bei uns am Hebammenhaus. Ich habe dort auch viele junge Mütter mit erstem Kind kennen gelernt, aber über ein bisschen Smalltalk ist es nicht hinaus gekommen, was sehr schade ist.
Die Freunde aus unserem nahen Umkreis mit Kindern haben sich fast gänzlich aus dem Freundeskreis zurück gezogen und so habe ich kaum Kontakt zu Müttern mit Gleichaltrigen Kindern/ Babys.
Was allerdings gut ist, meine Nachbarin, eine wirklich super Liebe und großartige Mama, hat zwei Kinder und ihr jüngstes, auch ein Junge, ist nur 3 Monate älter als unser Sohn.
Wir treffen uns schon mal öfter, und das tut sowohl uns als auch den Zwergen gut.
Mit ihr habe ich schon mal über meine Problematik gesprochen. Und obwohl sie mir recht ähnliche Radschläge gegeben hat, fühlte ich mich bis jetzt doch immer noch sehr unsicher in wie weit ich was durchsetzten darf und kann...
Ich hoffe ich lerne das auch mit der Zeit.
Mein Freund ist in der Angelegenheit mit seiner Mutter selbst hin und her gerissen.
Am Anfang ist ihm das alles nicht so wichtig gewesen, sagt er zumindest selbst, aber je öfter das mir sauer aufgestoßen ist, desto öfter gab es ja auch Gespräche zwischen uns.
Ich habe ihm versucht klar zu machen dass auch er, als Teil unserer Familie, Verantwortung übernehmen muss und ich es einfach nicht einsehe mich um alle Konflikte alleine zu kümmern. Mittlerweile zieht er sich weniger aus den Situationen heraus, wobei er auch hier eher versöhnlich und passiv ist. Er verspricht immer, wenn die Einmischung von Freunden und Familie z.B. in unsere Erziehung über einen bestimmten Punkt, den er aber nie genau festlegt, hinaus geht, würde er die Betroffenen zurecht weisen, aber im Grunde passiert nicht viel.
Wenn seine Mutter mal wieder drängt vorbei zu kommen, dann bietet er an dass ich ihn als Vorwand nehmen kann um abzusagen, oder dass er den Kleinen nimmt um mit ihm rüber zu ihr zu gehen, statt eine Regelung einzuführen oder einfach auch mal Nein zu sagen.

Generell sind sowohl seine Mutter als auch ihr Lebensgefährte seid längerem sehr involviert in unser Privatleben.
Die beiden sind super Liebe und engagierte Menschen, aber sie übertreibe oft und sind sehr sensible und deshalb auch überhaupt nicht Kritik fähig.
Während des Umzugs im letzten Jahr und auch jetzt mit unserem neuen Auto etc. Haben sie uns oft auch ungefragt unter die Arme gegriffen. Darüber sind wir beide sehr dankbar, wenngleich ich persönlich eher ungern so viel Hilfe von anderen annehme.
Aber leider hat das dazu geführt dass wir nun immer wieder bevormundet werden.

Z.B. hatte unser alter Wagen, kurz nach dem Reifenwechsel bei der Werkstatt, einen Platten. Wir haben dies bemerkt und direkt einen neuen Reifen gekauft. Da mein Freund üben eher den neuen Wagen fährt, haben wir beschlossen die Reifenreperatur und den TUV des alten Wagens zusammen laufen zu lassen. Mein Freund kann sich leider auch nur begrenzt dafür frei nehmen.
Wenige Tage später bekommen wir Besuch von seiner Mutter, über dessen Namen das Fahrzeug läuft, auch wenn wir alle Kosten etc. dafür tragen, und sie weißt uns auf den Platten hin. Wir haben ihr natürlich erzählt das es längst den neuen Reifen gibt etc.
Am nächsten Tag sehen wir, wie ihr Lebensgefährte ungefragt unseren Reifen auf pumpt... Wir sind also hin und haben ihn noch mal aufgeklärt.
Aber damit nicht genug, er sagt uns jemand müsse sich ja mal darum kümmern wenn wir es nicht täten. Ne Woche später bekommt mein Freund die Nachricht, dass unser Auto von den zweien ohne vorher zu fragen umgeparkt wurde und die Bei einer Werkstatt den Reifen haben reparieren lassen....
Blöd nur, dass wir ja bereits für 100€ nen neuen Reifen gekauft hatten und jetzt den Termin zur Reparatur absagen können und mein Freund sich extra dafür frei genommen hat...
Und auch dazu wird er nichts sagen, ... solche Sachen kommen einfach häufiger vor...
Genauso, wie die zwei behauptet haben, sie wären von der Versicherung angerufen worden, dass wir den TUV Termin für das alte Fahrzeug vergessen hätten und uns nun Mahngebühren drohen würden. Wie ein Kleines Kind wurde mein Freund Samstag morgens zu denen nach Hause bestellt damit sie mit ihm darüber reden können , und er wird nächstes Jahr 30.
Ich war so wütend und hab direkt nochmal in den Unterlagen nach gesehen, denn der TUV ist erst im November fällig. Mein Freund musste die Unterlagen sogar vorzeigen, bis die Beiden kleinlaut zu gaben, dass wir nichts falsch gemacht haben und im Recht sind.
Und auch da kam nichts von Seiten meines Partners.
Für mich ist das einfach zu viel Einmischung, auch wenn sie gut gemeint sein sollte.
Deshalb habe ich auch Angst davor, dass das mit unserem Sohn überhand nimmt, da man uns ja nicht mal zutraut unser eigenes Leben und unsere eigenen Besorgungen zu verwalten.

Aber ich denke ihr habt recht! Ich will versuchen mich einfach mehr durchzusetzen, wenn nötig auch alleine ohne meinen Freund und ich werde jetzt die Tage noch mal überlegen ob ich vielleicht eine Alternativ Betreuung finde.