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Zum Schluss blieb doch nur der Abbruch

Zum Schluss blieb doch nur der Abbruch
Hallo ihr Lieben, bin heute seit einigen Tagen mal wieder drin. Und habe eure Antworten zu meinem ersten Beitrag gelesen und bedanke mich für die Lieben Worte. Nun melde ich mich doch nochmal mit einer nicht ganz so tollen Nachricht..Nach meinem Beitrag habe ich mir nochmal Gedanken darüber gemacht was zur Zeit los ist (Ss mit eingeschlossen), bin gefühte Hundert mal die Pro und Kontras gedanklich durchgegangen und bin letzten Endes bei den Kontras hängen und stehen geblieben...Und mein Entschluss stand fest, und mein Freund/Ex (wie auch immer) stand hinter mir egal wie ich mich entschieden hätte! Danach ging eigentlich auch alles recht schnell..Ich hatte bei meinem FA angerufen und ihr am Telefon von dem Beratungsgespräch und meinem Entschluss erzählt und sie meinte das ich da vorher nicht extra nochmal herkommen müsse. Sondern das für einen Abbruch übliche Prozederre durchmachen müsse (Beratung, AOK, Voruntersuchung). Ich hatte am 23.2. im KH angerufen um die Termine zu vereinbaren. Und dann hatte ich also am 1.3. die Voruntersuchung und am Freitag (2.3.) den Eingriff. Bei der Voruntersuchung waren alle sehr nett zu mir, obwohl das bei so einem Termin und so einen Thema ja nicht unbedingt sein muss. Freitag war ich wie bestellt nüchtern 7.00Uhr im KH. Ich wurde aufs Zimmer gebracht und vorbereitet (OP Kittel an, Thrombose Strümpfe an) und dann lag ich erstmal so bis kurz nach 9 im Bett...Die Schwester gab mir die Tablette und es dauerte nicht lang da wurde ich für die OP abgeholt..ich war sehr aufgeregt und hatte schon ein bisschen Angst ob alles gut gehen würde, auch wenn es für die Ärzte ein "Routineeingriff" ist. Auch als ich im OP bereich vorbereitet wurde (mit warmen decken zugedeckt,...) waren alle sehr nett zu mir. Dann war es soweit, nach kurzer Wartezeit war ich dran...Da ich vor Aufregung gefroren hatte musste ich auch plötzlich aufs Klo, was ja aber nicht mehr möglich war..Die Narkose Ärztin sagte mir das ich gleich einschlafen werden...Und schwups weg war ich...Als ich wieder aufwachte waren 1 1/2 Stunden vergangen, ich lag wieder im Zimmer im Bett, hatte meinen OP kittel wieder an und hatte Unterleibsschmerzen. Ich hatte das Gefühl als hätte ich eingepullert aber es war die Blutung. Bin dann auch gleich auf die Toilette weil ich ja schon im OP aufs Klo musste, das hatte bis auf ein Ziehen im Nabel und BAuchbereich auch gut geklappt. Ich musste dann noch ne Weile drin bleiben (bis halb 4 😮 ). Ich war so froh als ich dann gehen durfte. Ich fühlte mich so leer, obwohl es meine Entscheidung war! Aber so sehr ich es für das kleine Würmchen bereue nicht Leben zu dürfen, empfinde ich die Entscheidung mittlerweile als die Einzig richtige. Und auch generell das Thema "nochmal Schwanger werden" seh ich jetzt anders bzw. werd ich glaub auf Eis legen. Ich habe da aber noch eine Frage an diejenigen von Euch die ebenfalls einen Abbruch hinter sich haben...Wielange waren die Ss Anzeichen nach dem Abbruch noch da? Wielang hat euer Körper gebraucht um wieder "normal" zu werden. Meine Brüste sind immer noch geschwollen und sind groß und auch der Blähbauch is noch da (stand vorhin vorm Spiegel und sah aus wie im 6. Monat Schwanger 😮 ( . Liebe Grüße Trudi
2 Antworten
Liebe Franzi –Trudi, ich habe öfters in deinem Thread Ausschau nach dir gehalten. Es ist freundlich, dass du dich nochmal gemeldet hast. Du hattest viele Gedanken, hast alle Pro - und Kontras immer wieder durchdacht, hast es dir nicht leicht gemacht und dich letztendlich für die Abtreibung entschieden. Mir persönlich tut es sehr leid, dass du in all diesen schweren Tagen keinen anderen Weg für dich und dein kleines „Würmchen“ sehen konntest. Was deine Frage betrifft, da hab ich selbst keine Erfahrung, doch weiß ich, dass das Schwangerschaftshormon HCG nur langsam ausgeschieden werden kann. Der Körper braucht seine Zeit um alles abzubauen und sich neu zu regenerieren. Liebe Franzi, ich hoffe und wünsche dir sehr, dass du gut klar kommst und dich bald auch wieder wohl fühlst. Alles Liebe für dich, Jovana
Liebe Trudi, es wird (im Normalfall) 3-4 Wochen dauern, bis sich Dein Körper von dem Hormonwirrwarr erholt hat und wieder normal "getaktet" ist. Schneller geht das nur bei dem medikamentösen Schwangerschaftsabbruch, weil dort der Körper die hormonale Information "nicht schwanger" mit dem Medikament erhält. Dein Körper muss erst wieder in den normalen Zyklus kommen. Viele Grüße und alles Gute für die "Zeit danach" Sentio