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Wissenschaftliches Interview zum Thema ungewollte Schwangerschaft

Wissenschaftliches Interview zum Thema ungewollte Schwangerschaft
Hallo ihr Lieben! Ich studiere Sozialwissenschaften an der Heinrich Heine Universität Düsseldorf und schreibe nun meine Bachelor Arbeit. Dabei befasse ich mich mit dem Thema, wie eine Frau im Falle einer ungewollten Schwangerschaft entscheidet, ob sie das Kind bekommen möchten oder eine Abtreibung durchführen lassen will. Ich bräuchte nun vier freiwillige Frauen, die sich bereit erklären, im Dienste der Wissenschaft an einem Gespräch mit mir teilzunehmen. Ideal wäre es, wenn ihr kurz vor eurer endgültigen Entscheidung steht oder diese bereits hinter euch habt. Zwei von euch sollten sich für das Kind und zwei dagegen entschieden haben. Ich würde mich sehr über Antworten aus NRW freuen. Bis dahin alles Liebe!
2 Antworten
eine Frage vorweg: bist du schon persönlich von diesem Thema betroffen gewesen bzw. bist (ungewollt schwanger, atreibung, kind)? Und auf welcher Seite stehst du? Ich bin eine am Rand Betroffene (meine Mutter hat das 3. Kind abgetrieben und ist nach jahrelangem Siechtum vor 22 Jahren gestorben). Ich weiß, ich bin nicht die Frau die du suchst aber dein Posting wühlt mich von neuem auf weil ich nicht weiß worauf du hinaus willst. Das Thema Abtreibung ist ein Fass ohne Boden und du denkst mit vier Aussagen könntest du deine Bachelor Arbeit schreiben? Habe selber Kinder die studieren drum wünsche ich dir alles Gute, möge dir die Arbeit gelingen. LG rahel
Liebe Rahel. Ich weiß, dass mit vier Fallstudien so eine universale Frage wie Abtreibung nicht beantwortet werden kann und das ist auch garnicht die Intention. Es handelt sich nur um eine Bachelorarbeit von höchstens 50 Seiten, in der das Thema mehr oder weniger exemplarisch angerissen werden soll. Es gibt einen Theorieteil und eben vier Fallbeispiele, welche exemplarisch den Entscheidungsprozess von vier ganz individuellen Frauen in ihrer persönlichen Situation darlegen. Daraus können selbstverständlich keine repräsentativen, allgemeingültigen Schlussfolgerungen gezogen werden. Doch darum geht es auch garnicht. Sondern darum, die bis dato erforschten, empirischen (quantitativen)Theorien am Einzelfall (qualitativ) auf ihre Realitätstreue zu überprüfen. Ich hoffe, damit kannst du leben? LG