Menü

Schwanger & Beziehung kompliziert

Zurück

Wer ist der Vater? ich bin verzweifelt

Wer ist der Vater? ich bin verzweifelt
Hallo, kurz zu meiner Situation, ich bin glücklich verheiratet und habe alles was ich mir eigentlich wünschen kann. Nun ist es passiert. Ich weiß nicht wer der Vater ist und bin nun einfach nicht sicher was ich machen soll. hier die Fakten: 31.10. erster Tag der Periode 12.11. GV mit Mann 1 ca. 8 Stunden später habe ich die Pille danach genommen. Eisprung theoreisch am 14.11. (ich hatte ihn in den Zyklusen davor immer später) Ab dem 18.11. dann GV mit meinem Mann mehrmals bis zum 24.11. ungefähr. Am 27.11. Frühtest = negativ Am 28.11. hätte meine Periode einsetzten sollen. Am 02.12. Frühtest = Positiv allerdings sehr schwach. Also ich bin schwanger, was ich mir auch unendlich gewünscht habe, allerdings weiß ich nicht wer der Vater ist und es darf einfach nicht vom ersten Mann sein. Könnt Ihr mir helfen? Ich befinde mich derzeit in so einer Miesen Gefühlswelt zwischen, es wird schon von deinem Mann sein und dem Gedanken das Würmchen abzutreiben. Ich weiß einfach nicht was ich machen soll. Liebe Grüße Toni
10 Antworten
ach, Mensch, da bist echt in eine verzwickte Situation geraten. Nicht einfach auszuhalten Warst du schon beim Arzt und ist es bestätigt, dass du wirklich schwanger bist? Oder hast du seit dem 2. Dezember nochmal eine Schwangerschaftstest gemacht? Weil du schreibst, der Frühtest war nur ganz schwach. Wie man liest, kann die Pille danach den Zyklus ziemlich durcheinander bringen. Du nennst den 14.11. als möglichen Einsprung-"Termin". Hast du Zyklusbeobachtungen aufgezeichnet oder wie bestimmst du ihn? Auch weil du schreibst, er war davor immer später im Zyklus. Ohne Zyklus- Aufzeichnungen (Aufwachtemperatur und Zervixschleimbeobachtung - kennst du das?) kann man schlecht eine Aussage über den Eisprung (die fruchtbare Zeit) machen. Weiß der erste Mann eigentlich von deinen Befürchtungen - die ja gleichzeitig Hoffnungen sind... Weiß dein Mann, dass du schwanger bist? Ihr habt euch schon länger ein Kind gewünscht - unendlich gewünscht, schreibst du. Also wäre die Schwangerschaft die Erfüllung eures Wunsches. Etwas anderes als abzuwarten bleibt dir kaum - leider. Und dass du nach den Weihnachtstagen zum Frauenarzt gehst. Dich plagt dazu bestimmt noch, was "passiert ist". Dein Mann ahnt nichts davon?! Ich kann mir vorstellen, dass es dich eine Menge Kraft kostet, das so für dich alleine auszuhalten... Ich wünsche dir von Herzen, dass du ganz bald sicherer bist und es einigermaßen gut schaffst, durch die nächsten Tage zu kommen. Schreib' wieder, ja. Liebe Grüße von Sanne
Liebe Toni! Du Liebe, das kann ich mir lebhaft vorstellen, dass du gerade sehr durcheinander bist! Du schreibst, du hast dir unendlich gewünscht, schwanger zu werden. Das klingt, wie wenn du schon länger darauf wartest, hm? In dem Fall hättest du immer wieder auch „enttäuschende“ Zyklen hinter dir... Nun ist es endlich so weit, allerdings mit einem kleinen Zwischenfall. Nachdem du deine Daten so ordentlich auflistest, will ich es nun einmal rein rechnerisch betrachten: Man kann mindestens 14 Tage nach dem Geschlechtsverkehr testen. In dem Fall hätte dein Test am 27.11. bereits positiv sein müssen, wenn ein Kind von Mann 1 entstanden wäre. Außerdem hast du ja die Pille Danach eingenommen. Sie kann wirken, sofern sie vor dem Eisprung eingenommen wurde – das scheint bei dir ja zuzutreffen. Insofern ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Baby von deinem Mann ist, doch um ein Vielfaches größer, nicht wahr? Zumal der Test am 2.12. erst schwach positiv war. Das spricht doch sehr dafür, dass das Baby erst ca. um den 18.11. herum entstanden ist. Das ist nun die mathematische Herangehensweise, ganz abgesehen von deiner Gefühlswelt. Hilft es dir denn, über dieses Thema mit deinem Arzt zu sprechen? Er unterliegt ja immerhin der Schweigepflicht... Wenn du dir so sehr ein Kind wünschst, vermute ich, dass du mit einem Abbruch nicht gut klarkämst. Immerhin könnte das „Würmchen“ ja tatsächlich auch von deinem Mann sein, nicht wahr? Kann er deine miese Gefühlswelt denn ein wenig heller machen? Ich vermute fast, dass du deinem Mann von der Schwangerschaft noch nichts erzählt hast, oder? Denn mit Kinderwunsch könnte er ja nicht nachvollziehen, weshalb du momentan so hin- und hergerissen bist. In dem Fall hängst du mit diesem – eigentlich so erfreulichen – Thema gerade ganz allein da, kann das sein? Das ist sicherlich nicht einfach, in der vorweihnachtlichen Zeit, von solchen Fragen geplagt zu werden... Hast du denn eine gute Freundin, der du dich anvertrauen kannst? Oder hast du noch Kontakt zu Mann1? Mit einem mitfühlenden Gruß und der Hoffnung, dass du bald wieder ruhiger werden kannst! Delphinnase
danke für deine Nachricht. Ja ich war schon beim Arzt und es steht fest das ich schwanger bin. Aus lauter verzweiflung war ich auch schon bei einem Beratungsgespräch bezüglich dem Thema Abtreibung. Ich habe die Monate davor meinem Eisprung mit dem Ovolutionstest von Clearblue bestimmt. Der 14.11. als Tag des Eisprungs, wäre jetzt nur der theorethische Tag gewesen, quasi der 14 Tag des Zykluses, deswegen habe ich das Datum hier mit aufgenommen. Mein Mann weiß das ich schwanger bin und er freut sich tierisch, wir haben uns ja auch immer ein Kind gewünscht. Der andere weiß nicht das er als Vater in betracht kommen könnte und das soll er auch nicht. Am Mittwoch habe ich einen weiteren Termin beim Arzt, ich wollte ihn dann von meinen Befürchtungen erzählen und vielleicht kann er mir ja anhand des Ultraschall's weiterhelfen. Ich weiß auch nicht was ich machen würde, wenn das Kind nacher nicht von meinem Mann ist ich hänge total in der Luft zwischen Wunschkind und Alptraum. Liebe Grüße
danke für deine liebe Nachricht. Ja wir haben jetzt fast ein Jahr, jeden Monat im Zyklus gelebt und am Ende immer vegebens gehofft. Dann ist dieser blöde Unfall passiert, für den ich mich so unendlich hasse und schäme. Und nun, nun bin ich schwanger. Irgendwo zwischen Wunschkind und Alptraum, da stehe ich und weiß nicht mehr vor oder zurück. Ja, wenn man es so rechnerisch und rein logisch betrachtet, dann könnte eigentlich nur mein Mann der Vater sein. Gerade weil der Test am 27.11. eindeutig negativ war und auch erst am 02.12. nur leicht positiv. Ich hoffe einfach ganz fest das er der Vater ist. Mein Mann ist wirklich zauberhaft, wie er sich auf das Baby freut, obwohl wir es gerade einmal drei Wochen wissen. Ich habe so Angst ihn enttäuschen zu müssen. Genau aus diesem Grund spiele ich mit dem Gedanken der Abtreibung. Wahrscheinlich würde ich damit nicht so gut klar kommen, aber noch viel weniger könnte ich es ertragen wenn das Kind nicht von meinem Mann wäre. Das ich so hin und her gerissen bin, bekommt mein Mann nicht mit, ich verberge es ganz gut, aber ja ich bin ganz alleine mit meinem Gedanken. Ja ich habe eine gute Freundin, aber mit ihr könnte ich da nicht früber sprechen. Zu Mann 1 habe ich den Kontakt abgebrochen. Im Moment bin ich ganz gut im verdrängen und versuche mich nur darauf zu konzentrieren das mein Mann der Vater ist, aber was ist wenn nicht, jetzt könnte ich es noch beeinflusen, wenn das kind erstmal da ist, ist es zu spät. Liebe Grüße Toni
Liebe Toni, ich glaube dir, dass dich die Verzweiflung immer wieder packt und dass du schier nichts andres denken kannst. Der Frauenarzttermin am Mittwoch ist doch schon mal eine Aussicht - dass du zunächst mal bis dahin aushältst... Gut, dass du dich bei ihm so sicher fühlst, dass du ihm deine Geschichte anvertrauen kannst. Das ist nicht so selbstverständlich. Er hat dann hoffentlich gute Nachrichten für dich und kann dich beruhigen Ich wünsche es dir so sehr! Ich wünsche dir auch von Herzen, dass du mit dieser Perspektive möglichst gut über die Feiertage kommst. Dass du so die Spannung aushalten kannst und dass es dich nicht zu viel Kraft kostet. Dass du im Rückblick selbst überrascht bist, wie gut es dir ging. Ich hoffe ganz fest mit dir! Viele liebe Grüße von Sanne
Hallo Toni, schön Dich hier zu entdecken. Ich bin´s: „L." aus einem anderen Forum. Wir hatten hin- und hergeschrieben, zuletzt über E-mail / private Nachricht. Gestern Abend schriebst Du gegen Mittag und ich Dir am Abend zurück. DAnn kannst Du mich einordnen Ok? Mir war es aufgefallen, dass Du hier schreibst. Eben war ich dabei, mein Schreiben an Dich über eine „private Nachricht“ in dem anderen Forum an Dich zu schicken und musste feststellen, dass dies nicht mehr möglich zu sein schein. Jetzt probiere ich es hierüber. Ist das ok für Dich? Hier ist die "Luft" auch deutlich wertschätzender und angenehmer zu schreiben... Mittwoch hast Du den Termin, oder? Es tut mir so leid, dass Du so zwischen den Stühlen hängst. Und ja dann kann ich Deine besondere Gefühlslage, die Du mir berichtest schon verstehen. Ein Gedanke, der mir kommt, ich weiß nicht, ob er hilfreich ist: bleib innerlich in Bewegung, dann halt mal mit den Gedanken auf dem einen, dann auf dem anderen „Stuhl“ denken/ fühlen. Langsam wieder Halt unter den Füßen erarbeiten. Jetzt ist Mittwoch erstmal der Termin bei dem Arzt dran. Vielleicht kann er genaueres berechnen. Ich wünsche es Dir so, die Erleichterung. Dass es Dir nicht gut geht, mit dem Wissen um den anderen Mann. Ja, ich kann es mir vorstellen. Jetzt so viele Selbstvorwürfe kommen. Hast Du eine Idee, wie Du damit umgehen möchtest? Was würdest Du Dir von Deinem Mann wünschen, wenn er schwach geworden wäre und es dann bereut und sich schämt? Ich weiß, ein schmerzhafter Gedanke. Krise als Chance ... im Leben aufzuräumen... seufz. Weißt Du, Du wünscht Dir so sehr ein Kind. Jetzt ist eines unterwegs, nicht irgendeines sondern Deins. Scham ist so ein starkes Gefühl. Manchmal ein warnendes, wichtiges Gefühl. Aber manchmal auch so ein niederdrückendes, vernichtendes, so wenig konstruktives Gefühl. Darf es so groß werden, dass ein Kind nicht leben darf ? Ich wünsche Dir Mut, Dein Leben aufzuräumen. Mut, Dein Kind kommen zu lassen. Hoffnung, das Gutes entstehen kann, auch wenn es sich in Krisen überhaupt gar nicht gut anfühlt. Ich weiß es... ! Ich möchte für Dich mit hoffen! Meld´ Dich wieder! Wie habt ihr vor, die kommenden Tage zu gestalten? Ich schaue wieder, ob Du geschrieben hast! Herzliche Grüße, hier: Marita P.S. Gut dass Du das Forum gefunden hast und damit Deinem Schmerz, Deinen Fragen einen Ausdruck geben kannst, wenn es an anderen Stellen gerade schwierig ist.
Liebe Antonia! Oja, das ist nicht leicht, einige Monate (scheinbar) vergeblich auf ein Kind zu hoffen . Umso wunderbarer, dass du nun schwanger bist! Zeigt es dir doch, dass alles in Ordnung ist – eigentlich! Daran hast du im vergangenen Jahr vermutlich auch manchmal gezweifelt, könnte ich mir vorstellen. Zauberhaft, wie dein Mann sich freut – du beschreibst ihn richtig rührend. Schade und belastend, dass du dein Innerstes momentan vor ihm ein Stück weit verbergen musst. Doch nur ein Stück weit, denn letztlich schwelt in dir ja auch die Hoffnung auf und der Glaube an euer Wunschkind, nicht wahr? Wie würdest du es ihm erklären wollen, falls du dich gegen das Kind entscheiden würdest? Hiermit wäre seine Enttäuschung doch am allergrößten, oder nicht? Und wie würde es dir damit gehen? Nach einem Jahr Warten? Ich finde es übrigens mutig und klug von dir, hier zu schreiben. Gerade wenn du momentan so allein dastehst. Hilft es dir, deine Gedanken schriftlich etwas zu ordnen? Der Unfall, wie du ihn nennst: Vergessen kannst du ihn momentan nicht. Du magst dich deswegen selbst nicht mehr und schämst dich, so schreibst du. Diese tiefe Reue zeigt doch, wie leid es dir tut, hm? Möchtest du deinem Mann denn die Wahrheit sagen, oder möchtest du den Zwischenfall für dich behalten? Ist es für dich denkbar, dass du dir selbst verzeihst, was passiert ist? So wie du deinem Kind vielleicht etwas entschuldigen würdest, was schiefgelaufen ist? Damit du dich nicht mehr so quälen musst. Und eine ganz andere Frage: Was hast du denn aus dem Zwischenfall für die Beziehung zwischen dir und deinem Mann erkannt? Das sind möglicherweise die Dinge, die du nun aus dieser Sache an Positivem ziehen kannst. Fällt dir da etwas ein? Zu dem Schluss deiner Nachricht würde ich dir am liebsten gratulieren: Du willst dich darauf konzentrieren, dass dein Mann der Vater ist. Das erscheint rein rechnerisch logischer und lässt in dir ganz vielleicht, step by step, eine kleine Vorfreude aufkommen... Nun kommt Weihnachten – ein Fest, bei dem es auch um ein Kind geht. Wie passend! Wie werdet ihr denn feiern? Ich wünsche dir, dass dir über die Festtage immer mehr gute Gedanken über dich, deinen Mann und das Baby aufblitzen, wie kleine strahlende Kugeln am Weihnachtsbaum – trotz allem, mit zuversichtlichem Blick nach vorn! Viel Geduld bis Mittwoch! Herzliche vorweihnachtliche Grüße ! Delphinnase
Liebe Toni, wie geht es Dir? Ich stelle es mir gar nicht einfach vor Deine Zerrissenheit ( in gerade diesen Tagen im Jahr. Und die gemeinsame Zeit mit Deinem Mann zu gestalten, auszuhalten. Wie schafft ihr beide es? Ich schicke Dir ein paar „ich-denk-an-Dich“-Grüße. Schreib doch nochmal, Marita
Hallo Ihr Lieben, der Besuch beim Frauenarzt hat ergeben, dass mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit mein Mann der Vater ist. Momentan bin ich voller Hoffnung und Vorfreude auf das kleine Wunder. Ich wünsche mir einfach eine große Portion Glück, dass es auch so ist. Ich hoffe ihr hattet alle schöne Feiertage und ich wünsch euch ein schönes neues Jahr Liebe Grüße und vielen Dank an all die lieben Nachrichten
Liebe Antonia, wie schön, dass dein Frauenarzt eine quasi sichere Aussage treffen und dir ganz viel Hoffnung schenken konnte. So kannst du gewiss leichter durch die Schwangerschaft gehen und dich auf dein kleines Wunder freuen. Ich wünsche dir, dass alles gut wird und es sich so bewahrheitet. Eine gute weitere Schwangerschaft dir und ein glückliches neues Jahr, liebe Grüße von Marita