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Schwanger & Beziehung kompliziert

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Ungeplant schwanger – Bitte um Hilfe

Ungeplant schwanger – Bitte um Hilfe
Hallo Ihr Lieben, Ich habe mich hier angemeldet, weil ich gerade sehr verzweifelt bin und hoffe hier vielleicht ein paar unvoreingenome Meinungen zu bekommen. Ich bin 29 Jahre alt, habe mein Studium erfolgreich abgeschlossen und eine feste(wenn auch nicht gut bezahlte 1400 Euro ausgezahlt) Arbeitsstelle. Ich lebe in einer kleinen zwei Zimmer Wohnung zusammen mit einer Katze und bin Single. Jetzt habe ich vor zwei Tagen erfahren, das ich in der sechsten Woche schwanger bin. Der Vater des Kindes ist Japaner. Er wohnt in Japan, ist 33 Jahre alt und hat dort zwei Frisörsalons. Es war nur eine Affäre als ich beruflich in Japan war. Wir hatten auch verhütet, allerdings ist das offensichtlich mit Kondomen so eine Sache. Fakt ist: jetzt ist es passiert. Allerdings sind wir beide nicht ineinander verliebt + beruflich gibt es weder für mich noch für ihn eine nahe Perspektive entweder nach Deutschland oder Japan zu ziehen. Und ganz ehrlich, möchte ich mit diesem Mann auch keine gemeinsame Zukunft - wie gesagt, er ist sehr hübsch und alles - aber charakterlich nicht unbedingt das, was ich mir unter einem zukünftigen Freund/Lebenspartner vorstelle und andersherum geht es ihm wrsl genauso. Nach dem Gespräch, hat er ersteinmal aufgelegt und meinte, er muss ersteinmal eine Nacht darüber schlafen. Was ich auch verstehen kann - ich war auch total geschockt nachdem ich erfahren hab, das ich schwanger bin. Ich bin mir auch sicher, das er sich die nächsten Tage wieder bei mir melden wird - allerdings rechne ich auch nicht mit seiner Unterstützung. Rein rechtlich ist es auch so, das ich von ihm - als japanischen Staatsbürger - keinen Unterhalt einklagen könnte, weil das(so hat mir das ein Anwalt erklärt) nicht mit dem Schengen Abkommen übereinstimmt. Er müsste also von sich aus auf mich zukommen und die Vaterschaft anerkennen - wenn er das denn möchte, liegt in seinem Ermessen. Unterhalt bekomme ich also im Worst-Case Szenario keines. Zudem will ich mich gerade beruflich weiterentwickeln, ich habe gerade einige Bewerbungen am Laufen und strebe innerhalb der nächsten Jahre eine höhere Position mit einem höheren Gehalt an. Ich habe ich irgendwie immer als Single Mama gesehen, dachte allerdings immer, das ich ich bis dahin finaziell soweit abgesichert bin, das ich mir das auch wirklich "leisten" kann. Momentan ist meine finanzielle Situation eher so das, wenn zB meine Waschmaschiene kaputt geht, ich eben keine Wäsche waschen kann, weil ich kein Geld für eine Neue habe. Sprich: ich habe noch keinerlei finanzielle Rücklagen gebildet. Ich bekomme zwar mein Gehalt muss allerdings zwei Studienkredite abzahlen und habe faktisch im Monat zum "Essen und Co." 350 Euro. Das reicht für eine Person inkl Katze - aber definitiv nicht für ein Baby. Wenn ich Elterngeld und Kindergeld zusammenrechne, komme ich mit dem Geld also für ein Kind nicht hin. Zumal mich das Ganze beruflich nochmal zwei Jahre zurückwerfen würde. Denn natürlich will ich in der ersten Zeit für mein Kind da sein und mich darum kümmern. Mein Hauptproblem ist folgendes: Ich fühle mich nicht in der Lage jetzt finanziell als Single Mom so ein kleines Würmchen durchzubringen. Ich weiß, das das irgendwie gehen würde - aber ich müsste so viele Abstriche bei mir und dem Kind machen, das ich nicht sicher bin ob ich und das Kind glücklich werden würden. Ich komme aus einer sehr armen Familie. So arm, das ich nichteinmal die Möglichkeit hatte auf Klassenfahrten mitzufahren und Weihnachten war bei uns ein einziges Trauerspiel. Ich hatte immer eine Mutter die mir alle Liebe der Welt gegeben hat - und ich bin ihr sehr dankbar dafür - aber ich habe mir damals geschworen, das ich als Mutter meinem Kind auch etwas "bieten" kann. Ich habe auch mit meiner Mutter über diese Situation geredet. Sie meinte, das das für ein Kind alles nicht wichtig ist(und ich weiss auch das sie Recht hat!) - aber ich sehe mich da selbst in meine Kindheit zurückversetzt und auch wie sehr ich - trotz all der Liebe - unter dieser Situation gelitten habe. Man ist irgendwo immer sozial isoliert. So habe ich das zumindest erlebt. Ich komme aus einem Hartz IV Single Haushalt und dahin wollte ich nie wieder zurück. Ich weiß das man unter allen Umständen Kinder gut großziehen kann(meine Mama hat einen prima Job mit mir gemacht) aber ich wollte das, was sie durchmachen musste(ich sehe ja, wie sie gelitten und gekämpft hat) nicht bei mir nochmal durchmachen. Und insbesondere als Single Mama werde ich beruflich die nächsten zehn Jahre wrsl keine Arbeitsstelle bekommen in der ich soviel verdienen kann, das ich das - was ich mir für mein Kind und mich wünsche - auch ermöglichen kann. Meine Karriere(ich habe - wie gesagt - gerade einige Sachen parallel in der Planung) würde ich auch auf Eis legen müssen bzw unter Umständen gar nicht mehr verwirklichen können. Ich wollte immer mit circa 34/35 ein Kind bekommen. Wollte bis dahin eine kleine aber feine drei Zimmer Wohnung haben und zumindest am Ende meines Monats nicht mehr im Minus mit meinem Konto sein. Jetzt ist allerdings genau das Gegenteil der Fall. Ich weiß, im Leben kann man bestimmte Dinge nicht planen - allerdings - und ich weiß das klingt sehr anspruchsvoll(zmindest behauptet das meine Mutter)- ich wollte es immer besser machen. Zum Thema Vater: Ich brauche nicht zwingend einen Vater für ein Kind - das wäre nur ein nettes Gimmick oben drauf, ist aber keine Pflicht - aber ich wollte immer eine starke Mama sein, die ihr Kind unterstützen kann. Mit Liebe natürlich, aber eben auch so weit, das ich dem Kind später das Studium , zwei, drei paar Turnschuhe im Jahr und die Klassenfahrten bezahlen kann ohne das ich ständig aufs Amt rennen muss. Von demher weiß ich gerade nicht, was ich tun soll. Ich war schon bei der Profamilia. Hab nächste Woche nochmal einen Termin und rede dann nochmals mit der Psychologin dort. Meine Mutter ist der Meinung ich solle das Kind unbedingt bekommen, weil ich mit 29 im perfekten Alter bin. Ich habe auch Angst, - bzw sie macht mir ein wenig die Angst - das ich später vllt keine Chance mehr habe, ein Kind zu bekommen. Ich werde ja auch nicht jünger. Ich will unbedingt ein Kind - Aber später - in drei vier Jahren -wenn ich finaziell sicherer aufgestellt bin. Aber was ist wenn das dann nicht mehr klappt? Und immerhin, man kann Kinder ja auch nicht planen...... Würde mich freuen, wenn mir hier jemande helfen kann. Ich höre so viele unterschiedliche Meinungen von allen Seiten, das ich nicht mehr weiß, was jetzt richtig oder falsch ist. Ich weiß nicht einmal mehr, was ich selbst fühle. Vielen lieben Dank!
6 Antworten
Hallo du, da geht dir ja gerade jede Menge durch den Kopf. Und dafür, dass du erst seit kurzem von der Schwangerschaft weißt, warst du ja schon ganz schön unterwegs. Da kann ich gut verstehen, dass du nicht mehr weißt, was du selbst fühlst. Vielleicht hilft es dir mal einen Gang runterzuschalten und durchzuatmen. Du wirkst irgendwie so gehetzt. Vielleicht stehst du auch immer noch ein bisschen unter Schock?! Du hast zunächst vom Kindsvater geschrieben. Emotional bist du also komplett von ihm gelöst. Mein erster Gedanke war, dass diese Umstände mit einem Kindsvater weit weg eigentlich die besten Voraussetzungen für deinen Gedanken, eine Single-Mama zu sein, sind. Dann kannst du dein Leben so gestalten, wie du möchtest. Es war wohl wirklich viel Gutes in deiner Kindheit, wenn du dieses Modell zu deinem Lebensplan gemacht hast. Eine Sorge ist die Unterbrechung deiner Karriere. Ich kann verstehen, dass dich das erstmal verunsichert. Vor ein paar Tagen hattest du ja auch einen ganz anderen Plan, was den Zeitpunkt für ein Kind angeht. Es muss nicht so kommen, wie du befürchtest. Auch als Single-Mama hat man heute schon viele Möglichkeiten, seine berufliche Zukunft mit Kind weiter auszubauen. Kernthema ist hier meist eine gute Unterbringung des Kindes während der Arbeitszeit. Hier gäbe es dann die Möglichkeit eines Krippenplatzes oder einer guten Tagesmutter. Dann könntest du beruflich wieder Fuß fassen. Ich denke, dass schaffst du jetzt, wo du noch 5 Jahren jünger bist vielleicht tatsächlich besser als mit 34 oder 35. Jetzt hast du zum einen noch mehr Kraft und Energie und zum anderen sind auch junge Frauen mit einem Kind gar nicht so unbeliebt bei Arbeitgebern, da diese oft nicht mehr wegfallen, weil ein Kinderwunsch dazwischenkommt So wie ich dich verstehe ist sowieso die finanzielle Lage das Hauptproblem. Ich kann nachvollziehen, dass du dir Sorgen machst. Du hast dich ja sogar schon über die rechtliche Lage bezüglich der Pflichten des Kindsvaters informiert. Er muss also nicht, aber vielleicht möchte er dich ja finanziell unterstützen. Da würde ich nochmal mit ihm reden. Wäre ja auch nur für einige Jahre. Damit wäre dir schon geholfen. So wie es sich anhört, seid ihr ja noch in Kontakt. Es gibt noch weitere finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten für Frauen wie dich. Hat dir die Beraterin bei Profamilia da nicht schon ein bisschen weiterhelfen können? Ich kann gut verstehen, dass du dir für dich und dein Kind mehr Sicherheit und finanzielle Möglichkeiten wünschst. Du hast in deiner Kindheit selbst auf Vieles verzichten müssen, schreibst aber, dass deine Mama dir sehr viel Liebe gegeben und einen guten Job gemacht hat (Übrigens schön, dass du mit ihr darüber reden kannst. Manchmal tut es ja auch einfach nur gut, seine Sorgen jemandem sagen zu können). Klar ist es nicht schön oft Nein sagen zu müssen oder es als Kind zu hören. Es muss allerdings nicht so werden, wie bei dir und deiner Mama. Heute gibt es schon ganz andere Möglichkeiten für die Vereinbarung von Kind und Beruf und somit die Aussicht auf eine bessere finanzielle Lage. Ja, Kinder kann man manchmal nicht planen. Und du hast sogar Angst, dass dein Plan nicht mehr klappen und es später keine Möglichkeit mehr für ein Kind geben könnte. Du willst unbedingt (eigentlich später) ein Kind...Ich glaube ja, da wollte einfach jemand früher zu dir Wieviel Geld bräuchtest du denn im Monat zusätzlich? Würde deine Wohnung für ein Baby erstmal ausreichen oder bräuchtest du dann zügig etwas Größeres?
ich finde es total klasse, dass Dein Ziel ist, wenn Du das Kind hättest mindestens einmal 2 Jahre für das Kind dazusein. Könntest Du denn irgendwelche Hilfe von Deiner Mutter bekommen? Was müßte konkret geschehen, dass dieser Wunsch von Dir in Erfüllung geht, ohne dass die Ängste die Dich gerade umtreiben zur Realität werden? Viele Grüße Tupptip
Hallo mariaantonia! Ich habe gerade Deinen Beitrag gelesen. Das Leben bringt schon so manche Überraschungen mit sich. Ich gratuliere Dir zur Schwangerschaft! Du hast ein bekommen! Da wollte jemand zu Dir, nimm' es an, es ist ein Wunder! Stecke bloß nicht den Kopf in den Sand, Du wirst eine tolle Mama! Warum ich daraufkomme? Deine Mutter hat Dir gezeigt, dass die Liebe zu Dir die außergewöhnlichsten Hürden überbrücken konnte und warum sollte das bei Dir denn nicht funktionieren? Es hat sich so vieles geändert! Es gibt heutzutage soviele Möglichkeiten und Hilfen für Alleinerziehende, und Du brauchst keine Angst zu haben. Du wirst sehen, man lernt ganz schnell andere werdende Mütter kennen z. B. schon im Schwangerschaftskurs oder später im Krankenhaus, daraus entstehen langliebige Freundschaften, in denen man sich gegenseitig helfen, unterstützen und stärken kann! Ich kann mit Dir fühlen, die Hormone schlagen hohe Wellen und das Gefühlschaos schlägt zu. Lass Dich nicht so beirren, es ist alles zu schaffen, auch mit Kind! Einen Lichtblick hast Du doch schon am Ende des Tunnels: Deine Mutter!! Sie wird Dir beistehen und unterstützen auf ihre Art und Weise. Nur Du kennst Sie am besten!! Auch wenn der Kontakt zum Kindsvater abreißt, das Wunder ist doch aus Liebe entstanden. Denn nur dort, wo Liebe herrscht, entsteht ein kleines Wunder. (Das sagte mir mal meine Oma zu mir.) Gib dem Leben in Dir eine Chance!! Hast Du eventuell mal darüber nachgedacht, ob Du Wohngeld beantragen möchtest? Als Alleinerziehende mit geringem Einkommen wäre das doch auch eine Möglichkeit. Das Elterngeld kannst Du auch beantragen! Das steht Dir und jeder anderen Frau zu! Und die Schulden, die Du angesprochen hast, da kannst Du einen Ratenantrag stellen. Das heißt, da gibst Du an, wieviel Euro Du im Monat zur Verfügung hast. Dann gibst Du einen Betrag an, den Du dann wirklich im Monat zurück zahlen kannst, dann wäre das nicht soviel auf einmal für Deine Geldbörse. Der Vorteil: Du hättest nicht immer die große Rückzahlung im Kopf! Was hat denn der Rechtsanwalt über die Möglichkeit, Unterhaltsvorschuss beim Jugendamt zu beantragen, gesagt? Fällt das auch flach, weil der Kindsvater in Japan wohnt und lebt? Es gibt Tagesmütter, die Du unter anderem auch beim Jugendamt erfragen kannst, oder Kinderkrippen, die sich um Dein Kind kümmern, damit Du Deiner Arbeit wieder nachgehen kannst. Jetzt lasse ich den finanziellen Aspekt mal auf Seite. Die Gedanken kreisen auch um das Baby, auch wenn es noch ganz am Anfang ist. Es ist vollkommen normal, dass Du Dir Sorgen um die Zukunft Deines Kindes machst! Ich bin mir ganz sicher, dass Du das schaffst mit dem Baby! Du bist stark! Lg Bibi
Liebe mariaantonia, ich muss immer wieder mal an dich denken. Wie geht es dir inzwischen? Konntest du deine Gedanken in den letzten Tagen etwas sortieren? Vielleicht hat sich ja auch schon was Neues ergeben. Schreib gerne wieder, wie es dir geht. Liebe Grüße!
Liebe Alle, Vielen lieben Dank für all eure Anteilnahme hier. Entschuldigt, das ich mich hier nicht eher gemeldet habe - aber ich habe jede Nachricht von euch gelesen und sehr sehr lange überlegt. Am Ende, habe ich mich dann für eine Abtreibung entschieden. Diese fand auch am Wochenende bei meiner Mama statt(ich habe die Tabletten mit "nach Hause" bekommen). Ich kann nicht sagen, das es einfach war. Insbesondere die ersten (Myfgene) einzunehmen fordert emotional einiges, da man ja weiß, das man damit die Frucht im Bauch "tötet". Aber bereits nachdem das passiert war, ging es mir so viel besser. Insbesondere psychisch - ich wusste instinktiv, das es die richtige Entscheidung für mich war. Und ich bin sehr glücklich über meine Entscheidung. Der Kindsvater hatte sich nochmals gemeldet. Nach einem geschockten "das könne nicht sein immerhin hatten wir ja verhütet" und einer wütenden Telefon-Auflege-Aktion, hat er sich zwei Tage später nochmals gemeldet und (typisch japanisch, muss ich dazu sagen) verlauten lassen, das er Verantwortung für alles übernimmt, er hat sich entschuldigt für das was mir passiert und gemeint das, egal wie ich mich entscheide er Verantwortung übernimmt - aber mich garantiert nicht heiraten wird. ^^"Zumindest habe ich das so verstanden. Mein japanisch ist gut, aber seine Wort -und Kanji-Wahl waren sehr kompliziert. Ich glaube also nur das es das war, was er im Groben sagen wollte. Aber ich habe ihm darauf auch nicht mehr geantwortet, weil es sinnlos wäre darüber eine Diskussion anzufangen. Aber diese Aussagw hat mich irgendwie beruhigt(auch das ich damals kein Arschloch attraktiv gefunden habe ), in jeder Hinsicht und ich konnte ganz allein für mich entscheiden. Die Sachlage, das ich das Kind allein groß ziehen müsste, wäre allerdings geblieben und damit das gleiche Dilemma. Ich hätte im Idealfall also(wenn er es sich nicht nochmal anders überlegt hätte) das Kind behalten, aber ich wäre immer noch abhängig. In diesem Fall sogar 12 Flugstunden entfernt abhängig. Einer Person, die ich nicht liebe und zu der ich keinerlei Bezug habe, außer einmal Sex. Wenn ich ein Kind habe(und das wil ich sehr gerne, in nicht allzu ferner Zukunft) will ich in der Lage sein mich und mein zukünftiges Kind unabhängig von allem groß zu ziehen. Ich will keinem Kind das Gefühl geben, das es abhängig vom Staat oder von dem Wohlwollen eines Vaters ist, der nicht einmal im gleichen Land wohnt. Ich will, das sich ein Kind vollkommen gewollt fühlt und das es jemanden hat, der es aufrichtig liebt. Ich glaube nach wie vor nicht, das ei KInd unbedingt Vater und Mutter braucht, aber auf jeden Fall eine Person, die dem Kind das Gefühl gibt gewollt und geliebt zu sein. Und das konnte ich einfach nicht garantieren. Meine Entscheidung war also nicht abhängig von dem Kindsvater, sondern allein meine Entscheidung Es hat mich nur beruhigt und mir gezeigt, das es tatsächlich nur um mich geht. Und ich persönlich habe momentan leider nicht die Mittel mich um eine zweite Person zu kümmern. Ich arbeite hart daran, das sich das in naher Zukunft ändert. Und dann - unabhängig von außenstehenden Personen und Umständen - kann ich frei sagen, ich will jetzt ein Kind. Natürlich kann man nie sagen, das es dann immer so sein wird. Im Leben kann sich jede Stunde alles ändern. Aber zumindest werde ich dann hundertprozentig hinter dem stehen, was ich tue. Und das war und ist tatsächlich immer meine Prämisse gewesen. Gerade diese Erfahrung hat mir gezeigt, worauf es im Leben ankommt und wo ich mich in den nächsten Jahren sehe. Ich muss vorsichtiger mit mir und meinen Gefühlen sein . Ich habe sehr viel gelernt während dieser Wochen. Wir Frauen sind es am Ende die die Kinder auf die Welt bringen, wir sind diejenigen(und ich hab edas während meiner kurzen Schwangerschaft stark gespürt) die diese starke Verbindung zu dem Kind aufbauen eben weil es ein Teil von uns ist und wir sollten entscheiden und genau das habe ich getan. Ich habe mich für später entschieden. Ich will nicht "irgendwie ein Kind durchbringen" ich will "ein Kind haben" - und das zukünftige Kind soll auch genau das spüren. Ich sagte es bereits, aber vielen lieben Dank für eure Anteilnahme! Jeder Fall ist sehr individuelle und ich glaube Foren wie diese helfen vielen Frauen in ihrer Entscheidungsfindung.
Liebe mariaantonia, danke für dein Update. Es klingt danach, dass du mit deiner Entscheidung gut leben kannst. Ich hoffe, dass es weiterhin so bleibt. Herzliche Grüße und alles Gute dir! Romy